39 Jungmeisterinnen und -meister ausgezeichnet

Foto: HWK Frankfurt

Bundesfachschule

39 Jungmeisterinnen und -meister ausgezeichnet

Gute Nachrichten für die Zweiradbranche: 39 frischgebackene Zweiradmechanikerinnen und -meister haben Anfang April 2024 in der „Werkhalle“ in Rüsselsheim ihre Meisterbriefe erhalten.

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main würdigte das Engagement der frisch gekürten Zweiradexperten im Rahmen einer Meisterfeier. 24 Jungmeister, darunter drei Frauen, gehören dem Schwerpunkt Fahrrad an; 15 Jungmeister, darunter eine Frau, dem Schwerpunkt Motorrad. Die Meisterschüler aus dem gesamten Bundesgebiet belegten den Vollzeitkurs seit Ende vergangenen August in der Frankfurter „Bundesfachschule für das deutsche Zweiradmechanikerhandwerk“, die bei der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main angesiedelt ist und diesen Titel seit 1993 trägt.

Die Prüfung umfasste drei Handlungsfelder, zudem gab es eine Situationsaufgabe mit Elektrofahrzeugen zu bewältigen und ein Meisterprüfungsprojekt zu planen, umzusetzen und zu dokumentieren. Weiterhin auf dem Programm: Motoren instandsetzen, Fahrwerksarbeiten und die Herstellung kompletter Fahrräder. Höhepunkte des Meisterkurses waren mehrere Firmenbesuche, so die Exkursionen zur Firma SON Tübingen, zur Firma Sram Schweinfurt und zu HP Velotechnik Kriftel sowie Fachvorträge zum Thema Carbon von Thomas Mertin und zum Thema Gutachterwesen von Bernd Scheibner. Neben fachlichem Wissen zu Technik, Betriebswirtschaft und Organisation stehen an der Bundesfachschule auch Softskills im Fokus der Ausbildung.

Als Prüfungsbeste aus den fachspezifischen Prüfungsteilen – neben den übergeordneten betriebswirtschaftlichen und pädagogischen Inhalten – wurden auf der Meisterfeier Timo Schneider aus Wettenberg (Schwerpunkt Fahrrad) und Maurice Kleiner aus Königsbrück (Schwerpunkt Motorrad) mit Präsenten der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main ausgezeichnet.

Übergeben wurden die Meisterbriefe von Susanne Haus, Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Haus würdigte in ihrer Ansprache die Leistungen und das Durchhaltevermögen der jungen Meister. Sie betonte die Möglichkeiten, die sich den Absolventen nun böten: „Sie können sich selbstständig machen. Ihr eigener Chef sein. Sie können einen Betrieb übernehmen. Sie können eine Werkstatt leiten. Sie können ausbilden und jungen Leuten zeigen, wie großartig Handwerk ist!“ Präsidentin Haus ermunterte dazu, Verantwortung zu übernehmen und den Meisterbrief als Ansporn zu verstehen, das eigene Gewerk aktiv mitzugestalten, auch im handwerklichen Ehrenamt.

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