Aus- und Weiterbildung: Motorradtechnik

Aus- und Weiterbildung: Motorradtechnik

Kurvenbremsungen mit dem Motorrad sind mit oder ohne ABS eine knifflige Angelegenheit, eine Gradwanderung, selbst mit einem herkömmlichen ABS. Ein Kurven-ABS bietet eine Hilfestellung für hohe Verzögerungen bei Kurvenfahrt, ohne die Maschine unkontrolliert aufzurichten oder innerhalb der physikalischen Möglichkeiten die Reifenhaftgrenze zu überschreiten.

Schauen wir uns zu Beginn dieser Geschichte eine optimale Bremsung auf dem Motorrad bei Geradeausfahrt einfach mal im Detail an – einfach, um mal darzustellen, wie komplex die Geschichte wirklich ist. Dabei widmen wir uns der Einfachheit halber zunächst nur der Vorderradbremse. Also: Beim Erkennen einer Gefahr muss der Bremshebel blitzschnell – damit ja kein Meter Bremsweg verschenkt wird – hart gezogen werden, so hart, dass das Vorderrad binnen Sekundenbruchteilen zu blockieren droht. Erst jetzt neigt sich das Motorrad nach vorn, das Vorderrad wird stärker belastet. Was nichts anderes bedeutet, als dass nun der Bremshebel noch einmal härter gezogen werden kann, da das Vorderrad wegen der jetzt sehr hohen Radlast deutlich größere Bremskräfte übertragen kann. Kurz vor Ende der Vollbremsung allerdings muss man die Bremse wieder leicht lösen, da die nun geringere Umfangsgeschwindigkeit der Bremsscheibe größere Reibwerte zwischen Scheibe und Bremsbelag zur Folge hat – die Bremse beißt plötzlich zu.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der bike & business 3/2021.

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