Bihr übernimmt Paaschburg & Wunderlich

Foto: Dr. Oliver Moosmayer (li.) und Christophe Piron, Foto: Bihr

Branchenfusion

Bihr übernimmt Paaschburg & Wunderlich

Das französisch-belgische Motorradgroßhandelsunternehmen »Bihr« und die Gesellschafter von »Paaschburg & Wunderlich« haben Anfang Juni bekanntgegeben, dass Bihr 100 Prozent des Kapitals der Paaschburg & Wunderlich GmbH (kurz: P&W) erworben hat.

Mit der Transaktion werden laut Unternehmensinformation drei Ziele verfolgt: Es soll das Vertriebsnetz von P&W genutzt werden, um den von Bihr vertriebenen Marken eine größere Reichweite zu verschaffen, insbesondere in Deutschland, aber auch in Europa. Umgekehrt erhofft man sich von der Transaktion den Absatz von P&Ws Motorradteilen und -zubehör zu steigern, indem man das engmaschige Bihr-Vertriebsnetz nutzt. Darüber hinaus soll die kürzlich gegründete US-Tochtergesellschaft von P&W dazu dienen, die Einführung der Bihr-Hausmarken – darunter RST – in Nordamerika vertriebsseitig zu unterstützen.

„Die Nutzung des Bihr-Vertriebsnetzes zum Ausbau unseres Geschäfts ist eine einmalige Gelegenheit“, sagt Dr. Oliver Moosmayer, ehemaliger Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer von Paaschburg & Wunderlich. Mit einem Vertriebsnetz von mehr als 15.000 aktiven Händlern sei die vergrößerte Gruppe unübertroffen in Europa.

Moosmayer wird der Mitteilung zufolge neuer Chief Product Officer von Bihr. Er berichtet direkt an Bihr-CEO Christophe Piron und soll künftig alle Hausmarken der Gruppe weiterentwickeln. Zudem wird Moosmayer Teil des Executive Commitees der erweiterten Gruppe.

„Die Expertise des Glinder Unternehmens wird eine außerordentlich wertvolle Ergänzung für Bihr und seine Kunden sein“, glaubt Christophe Piron. 

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bike & business 6/2021

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