Call me for a ride

Auf meiner Geschäftsreise zu einem außergewöhnlichen Medienevent saß ich ausnahmsweise mal nicht hinter dem Lenker eines Motorrads, sondern am Steuer eines Autos. Mit einem Leih-Golf von Europcar befand ich mich auf dem rund 580 Kilometer langen Weg von Würzburg nach Krems in Österreich. Ziel war die erste „Motorepublic 2021“, veranstaltet von der österreichischen KSR Group. Das Event war konzipiert als Ersatz für die Eicma in Mailand, wo der Importeur selbst dieses Jahr nicht vertreten sein wird, außer über seine italienischen Partner.

Als Motorradhersteller, Fahrzeugimporteur und Handelsunternehmen verkauft die KSR Group mit Zentrale in Gedersdorf bei Krems derzeit jährlich über 60.000 zweirädrige Fahrzeuge in Europa und setzt 240 Millionen Euro um. Entwickelt und produziert werden die Marken Brixton, Malaguti, Lambretta und Motron. Als Importeur verantwortet KSR außerdem die Marken Royal Enfield, NIU und CF Moto. Auf der Motorepublic 2021 zeigte die KSR Group den internationalen Medien ihr beeindruckendes Portfolio.

Auf der gut fünfeinhalbstündigen Fahrt nutzte ich die Segnungen der modernen Kommunikationstechnik und verband mein Smartphone per Bluetooth mit der Telefonzentrale des Pkw. Per Freisprechanlage konnte ich ungestört einige wichtige Gespräche führen. Etwa mit Matthias Meier vom Harley-Davidson-Händlerverband. Wir sprachen über die Hintergründe des eben beendeten Zoll- und Handelsstreits zwischen der EU und den USA oder seinen neuen Laden in Saarbrücken, den er zusammen mit seinem Händler(verbands)kollegen Pascal Vergnaud betreibt. Spannend fand ich auch die Ergebnisse und Hintergründe der deutschen Händlerverbandstagung in der Pfalz zu erfahren und dass der europäische Harley-Händlerverband Zuwachs bekommen hat. Dieser weiß neben den Gründungsmitgliedern Deutschland, Österreich, der Schweiz, Niederlande und Frankreich nun auch die italienischen, spanischen und portugiesischen Dealer in seinen Reihen. Schlagkräftig vertreten werden so die Interessen von rund 370 Harley-Händlern in ganz Europa.

Management by callling around the clock! Wie sang doch Blondie, eine meiner Lieblingsinterpretinnen in den 1980ern:

„Call me (call me) my love
Call me, call me any, anytime
Call me (call me) for a ride
Call me, call me for some overtime.“

Der Vorteil für den Langstreckenfahrer: Die Zeit verging bei den interessanten Gesprächspartnern wie im Flug und ich hatte dabei stets das aktuelle Branchengeflüster am Ohr. Motto: Mehr erfolgreich miteinander reden!
 

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