Das Ende des Fußschalthebels

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Das Ende des Fußschalthebels

Das neue automatisierte Schaltgetriebe von Yamaha hört auf das Kürzel Y-AMT, mit fortschrittlicher Getriebeschalttechnologie, welche den Fahrern eine neue Dimension sportlichen Fahrens ermöglichen soll. Inspirieren ließen sich die Ingenieure von Yamahas Jin-KI Kanno-Philosophie, die dem Biker das Gefühl vermitteln soll, mit seiner Maschine zu einer Einheit zu verschmelzen.

Der Kunde hat die Wahl einer leichtgängigen, fingerbetätigten Handschaltung und einem vollautomatischen Getriebe. „MT“ steht dabei für die Fingerbedienung und „AT“ für automatische Schaltung. Das Kuppeln und Schalten übernimmt ein Elektromotor, bei einem Gewicht von nur 2,8 Kilo wirkt das System sehr leicht und schlank.

Mit dem manuellen Getriebe lässt sich mit nur einem Knopfdruck schnell und präzise schalten, ohne dass hierfür ein Kupplungshebel betätigt werden muss. Die Schaltvorgänge werden mit Zeigefinger und Daumen über zwei Wipphebel gesteuert – Plus zum Hochschalten und Minus zum Runterschalten. Der Vorteil dabei: Das Schalten allein mit der Hand sei im Gegensatz zur Kombination aus Hand und Fuß nicht nur schneller, sondern erfordere auch weniger Zeit zum Nachdenken. So könne sich der Fahrer vollkommen auf die Gas- und Bremsbetätigung, die Schräglage, die Körperposition und den Grip der Reifen konzentrieren, um die Fahrt zu intensivieren.

Weil alles per Hand erledigt wird, ist bei den Y-AMT-Modellen kein Fußschalthebel mehr verbaut. Der Fahrer muss seinen linken Fuß nicht von der Fußraste nehmen und kann sich stattdessen auf seine Körperposition und die Gewichtsverteilung über die Rasten konzentrieren. Dadurch verbessert er laut Hersteller die Kontrolle über sein Motorrad, insbesondere in Kurven.

Die Kupplungsbetätigung im vollautomatisierten MT-Modus sei „hochgradig progressiv“ und soll dem Biker eine völlig natürliche Bedienung bei allen Geschwindigkeiten bieten. MT wurde durch die Maximierung der Leistungscharakteristik von Motoren mit Crossplane-Konzept und den sportlichsten Fahrmodi entwickelt. Die Geschwindigkeit und Präzision jeder Schaltung sei gleichmäßiger als beim Einsatz selbst neuester Quickshifter.

Yamaha war schon früher Vorreiter bei der automatischen Schaltung von Motorrädern und entwickelte vor fast zwei Jahrzehnten das YCC-S-System (Yamaha Chip Controlled Shift) für den Sporttourer FJR 1300. Die YCC-S verfügte über ein automatisches hydraulisches Kupplungssystem, das es dem Fahrer ermöglichte, den Gang manuell mit einem Fingerschalthebel zu wechseln. Yamaha teilt mit: „Das YCC-S-System war in vielerlei Hinsicht seiner Zeit voraus, und jetzt ist Y-AMT als Ergebnis der technologischen Weiterentwicklung bereit, die Art des sportlichen Fahrens zu verändern.“ Oder anders ausgedrückt: „Eine innovative Alternative für die nächste Generation von Motorradfahrern, die sich nach dem Nervenkitzel und der Leistung eines Schaltgetriebes sehnen, aber gleichzeitig den Komfort eines vollautomatischen Getriebes genießen wollen.“

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bike & business 4/2024

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