KSR Group - Der neue CEO Peter Kapriva und das Zukunftsbild 2025

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Der neue CEO Peter Kopriva und das Zukunftsbild 2025

Mit einem optimistischen Statement macht die österreichische KSR Group von sich reden. Das Unternehmen aus Gedersdorf bei Krems teilt mit: „Trotz der globalen Pandemie blickt KSR positiv der Zukunft entgegen, nachdem das Unternehmen die Krise bisher dank einer vorausschauenden Geschäftspolitik, großartigen Mitarbeitern und loyalen Händlern und Partnern bisher sehr gut meistern konnte.“

Der Geschäftserfolg zeige sich auch darin, dass während der Pandemie über 30 neue Mitarbeiter eingestellt wurden. So konnte das letzte Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz von 179 Millionen Euro abgeschlossen werden. Dies entspricht einer Steigerung von 27 Prozent gegenüber dem letzten Wirtschaftsjahr. Besonders markante Steigerungsraten gab es im Fahrzeugbereich bei den Konzernmarken Brixton (plus 73 Prozent) und Malaguti (plus 71 Prozent). Gut unterwegs gewesen seien auch CF Moto oder Royal Enfield. Doch auch in weiteren Geschäftsbereichen habe KSR stark zulegen können.

Um die herausfordernde Zukunft meistern zu können, stellt sich das Unternehmen aktuell neu auf. Die beiden Eigentümer Christian und Michael Kirschenhofer wollen sich zukünftig mehr auf die strategische Unternehmenssteuerung konzentrieren – daher hat man per 1. Januar 2021 die operative Geschäftsleitung in die Hände des langjährigen CFOs Peter Kopriva gelegt, der seit 15 Jahren im Unternehmen tätig ist.

Gemeinsam mit einem starken, motivierten Führungsteam soll Kopriva die neue Strategie „Zukunftsbild 2025“ mit einer neuen Organisationsstruktur umsetzen. Sie diene dazu, sich noch stärker auf die einzelnen Kundengruppen zu fokussieren und die Zufriedenheitswerte zu steigern.

So wird Christoph Wolf Leiter der neu gegründeten Division „Mobility“. Wolf ist seit Juni 2019 bei der KSR Group und kann viel Erfahrung in den Bereichen Vertrieb und Entwicklung von neuen Geschäftsbereichen im automotiven Umfeld (Volkswagen, Dekra) vorweisen. 

Mit dem Unternehmensbereich „Mobility“, der bei KSR für mehr als 60 Prozent der Umsätze steht, soll Wolf alle Geschäftstätigkeiten mit zwei- und vierrädrigen Fahrzeugen steuern. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 60.000 Fahrzeuge verkauft, darunter die Konzernmarken Brixton, Lambretta, Malaguti und Motron oder eine der eine der renommierten Vertriebsmarken Royal Enfield, Niu, CF Moto, Italjet oder Sur-Ron. Beendet wurde inzwischen die Zusammenarbeit mit Benelli. Der Vertrag wurde rückwirkend zum 31. Dezember 2020 von der chinesischen QJ-Gruppe gekündigt.

Als größte Herausforderung sieht die KSR Group aktuell die globale Liefersituation. „Natürlich leiden auch wir unter der globalen Beschaffungs- und Lieferproblematik“, meint dazu Peter Kopriva. Nicht zuletzt dank der großen Nachfrage nach Zweirädern kommen die Lieferketten ins Stocken, da bei vielen Produzenten die Ressourcen (Rohstoffe, Zulieferteile, etc.) knapp werden. Zusätzlich erschwert die schon länger bekannte Lieferproblematik aus Asien die rechtzeitige und ausreichende Versorgung unserer Händler mit Ware. „Wir arbeiten hart daran, um so viele Container wie möglich verschiffen zu können, um damit die Nachfrage in Europa decken zu können, sind aber hier von vielen externen Faktoren abhängig.“, meint auch Christoph Wolf dazu.

Derweil setzt die KSR Group ihren Expansionskurs auch international weiter fort. Dies untermauert die Gründung der KSR Hellas in Athen, die seit April 2021 den griechischen Motorradmarkt bedient. Damit ist die KSR Group in fünf Zweiradmärkten der EU mit einer eigenen Niederlassung vertreten.

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bike & business 4/2021

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