KBA -Die Bilanz nach drei Quartalen

Trotz absolut leicht zurückgehender Neuzulassungszahlen im Vergleich zu 2020 befindet sich die Motorradbranche alles andere als in Schieflage, Foto: Dekra

KBA

Die Bilanz nach drei Quartalen

Das Kraftfahrt-Bundesamt (kurz: KBA) meldet für den September 2021 insgesamt 15.708 neu zugelassene Krafträder. Das sind 15,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden laut KBA 175.559 Einheiten neu zugelassen, das sind exakt fünf Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Weiterhin bei einigen Marken bestehende Lieferengpässe und gute Vorgaben aus dem Vorjahr sind Erklärungen dafür, warum sich das Minus bei den Motorradneuzulassungen nun für den Rest des Jahres manifestieren könnte – zumindest auf dem Papier. Denn der statistische Effekt aus dem herausragenden Vorjahr sollte immer berücksichtigt werden: Blickt man auf die Vor-Pandemiejahre 2018 und 2019, können sich die über 175.000 Bikes nach drei Quartalen mehr als sehen lassen.

Nichts Neues brachte der September auch im Gebrauchtbike-Geschäft. Die 42.999 Besitzumschreibungen im Berichtsmonat bedeuten ein Minus von 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-August. Kumuliert bis September 2021 registrierten die Zulassungsämter 446.904 Besitzumschreibungen – ein leichtes Minus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Rechnet man die neuen und gebrauchten Einheiten in den drei Quartalen zusammen, kommt man auf 622.463 Motorräder, die bislang in dieser Saison einen Käufer oder ein neues Leben bekommen haben. Das ist doch eine recht beeindruckende Zahl für die Zweiradbranche.
 

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bike & business 6/2021

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