Gläubiger stimmen Sanierung zu, Fremdverwaltung aufgehoben

Michael (links) und Christian Kirschenhofer (rechts), Geschäftsführer der KSR Group, Foto: KSR Group

KSR Group

Gläubiger stimmen Sanierung zu, Fremdverwaltung aufgehoben

Neuigkeiten gibt es vom kürzlich in Schieflage geratenen österreichischen Importeur und Motorradhersteller KSR Group GmbH: Das Amtsgericht Krems an der Donau hat das Fremdverwaltungsverfahren am 20. Dezember aufgehoben und den Sanierungsplan genehmigt. Zuvor stimmten die Gläubiger den geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen zu. Die Geschäftsführung mit Christian und Michael Kirschenhofer handelt nach dreieinhalb Monaten nun wieder eigenständig. Am Firmensitz in Gedersdorf bleiben rund 140 Arbeitsplätze erhalten.

Das abgeschlossene Sanierungsverfahren sei mit eigenen finanziellen Mitteln gestemmt worden, doch ungeachtet dessen liefen weitere Gespräche mit potenziellen Investoren, erklärt KSR. Zudem stellt sich KSR neu auf: Österreich, Deutschland, die Schweiz, Italien, Griechenland und Belgien bleiben als Kernmärkte bestehen, weitere Länder sollen in Zukunft über Importeure gesteuert werden. Der globale Vertrieb konzentriert sich in Zukunft auf die Eigenmarken Brixton und Malaguti. Neben dem Bereich „Mobility“ soll mit dem Vertriebszweig „Smart Products“ für Saugroboter über Solaranlagen bis zum E-Scooter ein zweites wirtschaftliches Standbein aufgebaut werden.

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