Honda, Piaggio, KTM und Yamaha machen gemeinsame Sache

Die SBMC-Unterzeichner: Yoshishige Nomura (Honda), Stefan Pierer (KTM), Michel Colaninno (Piaggio) und Takuya Kinoshita (Yamaha) (v.l.n.r), Foto: Honda

Austauschbare Batterien

Honda, Piaggio, KTM und Yamaha machen gemeinsame Sache

Die Zweiradindustrie kümmert sich verstärkt um die elektrische Zukunft der Branche. Honda Motor Co., die KTM F&E GmbH, die Piaggio Group und die Yamaha Motor Co. Ltd. haben einen Konsortialvertrag über die Entwicklung von austauschbaren Batterien für Motorräder und leichte Elektrofahrzeuge unterzeichnet. Alle Kräfte der vier Unternehmen werden künftig im Swappable Batteries Motorcycle Consortium (kurz: SBMC) gebündelt.

Die Gründungsmitglieder des Konsortiums sind der Ansicht, dass die Verfügbarkeit eines gemeinsam entwickelten, austauschbaren Batteriesystems der Schlüssel zur Entwicklung der Niedervolt-Elektromobilität sei. Der breite Einsatz von leichten Elektrofahrzeugen wie Mopeds, Roller, Motorräder, Dreiräder und Vierräder im Verkehrssektor solle so gefördert werden, um ein nachhaltigeres Lebenszyklusmanagement von Batterien im Rahmen der internationalen Klimapolitik zu erreichen.

Das Ziel des Konsortiums sei es, den Kunden bezüglich der Zukunft der Elektromobilität die Bedenken zu nehmen. Dazu gehören Antworten auf die Fragen nach Reichweite, Ladezeit und -infrastruktur sowie der Kosten.

Vier primäre Ziele stehen bei der SBMC im Fokus:

  1. Entwicklung gemeinsamer technischer Spezifikationen für die austauschbaren Batteriesysteme
  2. Bestätigung der gemeinsamen Nutzung der Batteriesysteme
  3. Festlegung und Förderung von gemeinsamen europäischen und internationalen Standards.
  4. Ausweitung der Nutzung der gemeinsamen Spezifikation des Konsortiums auf globaler Ebene

Durch die enge Zusammenarbeit mit interessierten Akteuren und nationalen wie internationalen Normungsgremien sollen die Gründungsmitglieder des Konsortiums an der Schaffung internationaler technischer Standards beteiligt sein. Die Verfügbarkeit von Ladestationen variiere von Land zu Land und es gebe immer noch zu wenig Informationen für den Endverbraucher. Honda, KTM, Piaggio und Yamaha zielen mit diesem Konsortium darauf ab, die Entscheidungsträger für die Entwicklung und den Aufbau von Ladeinfrastruktur für sich zu gewinnen.
 

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bike & business 6/2021

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