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Klingelingeling im Shutdown

Prinzipiell hat sich im Motorradhandel durchgesetzt, dass man für seine Kunden online erreichbar ist. So weit so gut. Doch in Zeiten von Corona haben leider die wenigsten eine „Click & Meet“-Terminvereinbarung auf ihrer elektronischen Visitenkarte hinterlegt. Hinzu kommt, dass die telefonische Erreichbarkeit oftmals nur mit unpersönlichen technischen Lösungen vermeintlich sichergestellt ist.

Echte Erreichbarkeit am Telefon heißt aber, dass man auch wirklich jemanden am Telefon haben sollte, mit dem man in echt sprechen kann. Anrufbeantworter sind keine serviceorientierten Lösungen für den Anrufer, sondern eher auftragsverhindernd. Wir Menschen bevorzugen die Kommunikation von Mensch zu Mensch.

Die aufmerksame „bike & business“-Newsletter-Leserin Cathleen Finke von Gobal Office weist in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle Umfrage  hin, die ihr Unternehmen mit der Fa. Consulimus durchgeführt hat. Im Fokus stand dabei die telefonische Erreichbarkeit von Autohäusern. Die Ergebnisse können im Wesentlichen auch auf Motorradbetriebe übertragen werden: Demnach seien 86 Prozent der Anrufer froh, wenn sie ihr Anliegen platzieren konnten und ihnen ein Rückruf zugesichert wird, der dann natürlich auch vom eigenen Mitarbeiter ausgeführt werden sollte. Weitere interessante Fakten: 85 Prozent der Kunden verliert man innerhalb von 90 Sekunden in der Warteschleife. 67 Prozent gehen verloren, wenn nach dem sechsten Klingeln nicht abgehoben wird. Auch interessant: Jeder fünfte Neukunde tätigt nach einem missglückten Anrufversuch kein weiteres Telefonat.

Wieder einmal erweist es sich, dass die telefonische Erreichbarkeit sowohl ein Segen als auch ein Fluch sein kann. „Im Moment können wir beobachten, dass das Anrufaufkommen über Festnetz wieder zunimmt“, so Cathleen Finke. Dies unterstreiche auch eine Studie von Statista.

Mein Fazit: Das gute alte Telefon ist und bleibt ein wichtiges Einfallstor für Motorradkunden. Wer sich aus eigener Kraft aus dem Team heraus keine Lösung zutraut, sollte durchaus auf professionelle Hilfe zurückgreifen, wie sie moderne telefonische Erreichbarkeitsservices und auf die Fahrzeugbranche spezialisierte Call Center offerieren. Diese Dienstleistung ist zwar nicht kostenlos zu haben, doch dafür entlasten sie Unternehmen mit hohem Telefonaufkommen und wandeln Kontaktaufnahmen in Umsätze. Dank der so geschaffenen Freiräume können Sie sich ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Wie nutzen Sie das Telefon als Umsatzbringer? Ärgern Sie sich grün und bunt, wenn es in Stresszeiten klingelt oder haben Sie Ihren Telefonsupport bereits in professionelle Hände vergeben? Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen gerne an maderner@syburger.de.

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bike & business 5/2021

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