Liebe auf den ersten Klick

Nach exakt einer Minute und 55 Sekunden waren die 154 Motorräder über die Vorbestellungs-Webseite von KTM vergriffen, inklusive 3000 Euro Anzahlung. Das nenne ich mal Abverkauf! Die Rede ist vom ersten Motorrad des Mercedes-Veredlers Brabus, die Brabus 1300 R, ein Gemeinschaftsprojekt zwischen KTM und dem Autotuner aus Bottrop.

Der Online-Verkauf des auf zwei mal 77 Stück – in memoriam der Firmengründung im Jahr 1977 – limitierten Naked Bikes (jeweils in Magma Red oder Signature Black) begann am Valentinstag am 14. Februar um 15 Uhr. Und es war Liebe auf den ersten Klick: Es dauerte nämlich weniger als zwei Minuten, bis alle 154 ultra-exklusiven Brabus 1300 R Motorräder von Endkunden auf der Vorbestellungsplattform von KTM im Internet reserviert worden waren. Dies bedeutet, dass jede Sekunde ein Motorrad verkauft wurde.

Brabus hat hier wohl bei seiner Kundschaft voll ins Schwarze getroffen: Brabus, bekannt für seine typische „Black and Bold“-Designsprache verschmolz das erste Zweirad seiner Firmengeschichte mit der hochentwickelten Plattform der KTM 1290 Super Duke Eco R. Dieses Motorrad verbindet die unglaubliche Performance des beeindruckenden Zweizylinder-V-Motors mit 1301 Kubik Hubraum, 180 PS Leistung und 140 Nm Drehmoment mit herausragenden Fahreigenschaften. Als da u.a sind semiaktive WP-Fahrwerkstechnologie und fahrerorientierte elektronische Fahrerassistenzsysteme. Fahrfertig ohne Sprit wiegt der Ruhrpott-Racer auf zwei Rädern nur 194 Kilogramm. Hier gibt’s den Film zum Mörderteil.

Die Zeitspanne, bis zu der alle 1300 R ausverkauft waren, ist in der gesamten Branche wohl beispiellos. Die blitzschnelle Folge der eingehenden Vorbestellungen bedeutet, dass die Wünsche zahlreicher weiterer potenzieller Kunden nicht erfüllt werden konnten. Der Run auf die nackte Kanone mit zwei Rädern war so groß, dass KTM inzwischen eine Online-Warteliste eingerichtet die, Kaufinteressenten die Chance bietet, doch noch eine Brabus 1300 R zu ergattern, falls eine der eingegangenen Vorbestellungen noch storniert werden sollte. Von wegen unterbrochene Lieferketten – das sind Luxusprobleme.

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bike & business 3/2022

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