Motorrad-Neuzulassungen Juli 2021: Statistik dreht ins Minus

Von wegen blühende Markt-Landschaften: Die guten Vorgaben aus dem Vorjahr, Unwetterkatastrophen und die globalen Lieferengpässe bremsten den Verkauf von Motorrädern aus, Foto: Stephan Maderner

KBA

Motorrad-Neuzulassungen Juli 2021: Statistik dreht ins Minus

Das Kraftfahrt-Bundesamt (kurz: KBA) meldet für den Juli 2021 insgesamt 23.955 neu zugelassene Krafträder. Das sind 21,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden laut KBA 140.542 Einheiten neu zugelassen, 1,6 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Vor vier Wochen hatte die Branche noch auf eine schwungvolle erste Halbzeit mit ordentlichen Zuwächsen zurückgeblickt.

Das relativ schlechte Wetter, die Unwetterkatastrophe im Westen der Republik und generell ein gutes Vorjahresergebnis ließen die Statistik ins Minus drehen. In manchen Regionen war außerdem auch zu hören, dass der A1-in-B-Boom etwas ins Stocken geraten sei, weil die Fahrschulen nicht mehr hinterherkämen und Führerscheinaspiranten teilweise wochenlang auf ihre Prüfungen warten müssten. Zudem sorgen die anhaltenden globalen Lieferengpässe bei vielen Marken für Händlerfrust. Es sind einfach zu wenig Bikes verfügbar, um die Nachfrage zu stillen.

Nichts Neues brachte der Juli auch im Gebrauchtbike-Geschäft. Die 55.171 Besitzumschreibungen im Berichtsmonat bedeuten ein Minus von 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Juli. Kumuliert bis Juli 2021 registrierten die Zulassungsämter 355.262 Besitzumschreibungen – immerhin noch ein leichtes Plus von 3,4 Prozent.
 

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bike & business 5/2021

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