Motorräder im Abo?

In einem Webinar wurde 16 Mitgliedern des »bike & business«-Benchmarkclubs exklusiv ein neues Businessmodell vorgestellt: das Motorrad-Abo. Ins Leben gerufen wurde es von Motul Deutschland und der Faaren GmbH, bekannt durch ihr Abo-Modell für Autos und Fahrräder. In Kürze sollen auf dem Online-Marktplatz des Würzburger Start-ups Motorräder das Portfolio ergänzen.

Die Idee dahinter ist es, für Motorradhändler einen neuen Vertriebskanal sowie ein neues Finanzierungsmodell zu erschließen, sagt Jan Linke, Business Developer des IT-Spezialisten. Man wolle Kunden, die heutzutage wie selbstverständlich für alle möglichen Dienste ein Abo abschließen – Amazon, Netflix, Spotify, Handy, Lebensmittellieferdienste oder Fitnessstudios – dafür begeistern, ihren Traum vom motorisierten Zweirad auch in Abo-Form zu realisieren. 

Im Fokus stehen Kunden ohne eigenes Motorrad, die sich für drei, sechs oder neun Monate während der Saison mal ein Rundum-Sorglos-Paket „Zweirad“ zulegen möchte. Beim Motorrad-Abo ist alles inklusive, also Verschleiß, Reparaturen, Wartung, HU & AU sowie Versicherungen, Zulassungsgebühren etc. sind mit drin im Abo-Preis – außer Sprit oder Strom, die gehen extra.

„Abo ist eher eine Form des Besitzes oder des Leasings“, sagt Faaren-Markenbotschafter Thomas Kaetker. Mithelfen bei der Implementierung des Modells soll die Marktpower und Strahlkraft des Ölspezialisten Motuls, der für seinen Motorrad-Abo-Marktplatz, befüllt durch die Partner im Handel, kräftig die Werbetrommel rühren will. Möglich ist es aber auch, ein Schaufenster zum Abo-Marktplatz im eigenen Händler-Shop einzubinden.

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