Neuzulassungen Juni 2023: Die Bilanz zur Saisonhalbzeit

Lautlos durch den Sommer: BMWs Stromer CE-04 wurde in der ersten Saisonhälfte 300 mal neu zugelassen, Foto: BMW Motorrad

IVM

Neuzulassungen Juni 2023: Die Bilanz zur Saisonhalbzeit

Zahlentechnisch weiter, immer weiter – das signalisiert die neueste Statistik des Industrie-Verbands Motorrad (kurz: IVM). Auch wenn sich manche Händler über volle Showrooms und Läger ärgern – die nackte Bilanz nach Neuzulassungen ist, wie sie ist: Insgesamt wurden laut IVM im ersten Halbjahr 2023 insgesamt 128.778 motorisierte Zweiräder neu angemeldet, das sind 9,8 Prozent mehr Fahrzeuge als im gleichen Zeitraum 2022.

Der Aufwärtstrend geht vor allem auf das Konto der Krafträder. Motorräder mit über 125-Kubik bilanzierten von Januar bis Juni 2023 insgesamt 79.737 Neuzulassungen, ein Plus von 16,6 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum! Die Leichtkraftradklasse (19.066 Neuzulassungen) legte gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,1 Prozent, die 125-Kubik-Roller um 3,1 Prozent auf 19.912 Einheiten. Einen Rückgang verkraften musste die Roller-Klasse über 125-Kubik: hier bedeuten die 10.063 Einheiten ein Minus von 6,6 Prozent.

Die Bilanz für dreirädrige Kfz kann sich sehen lassen (1049 Einheiten/plus 33,0 Prozent) und vierrädrige Kfz (640/plus 110,5 Prozent).

Der Löwenanteil des Motorrad-Marktes entfiel auf das Marktsegment Naked-Bike mit 34,03 Prozent, gefolgt auf Platz zwei von der Kategorie Adventure-Bike mit 15,40 Prozent vor Enduro/Supermoto (8,06 Prozent). Auf den weiteren Plätzen landeten City-Classic (7,94 Prozent) und Superbike/Supersportler/Sportler mit 7,01 Prozent.

Das Markenranking bei den Krafträdern führt im Jahr seines 100-jährigen Jubiläums BMW-Motorrad mit 16.590 Einheiten an (Marktanteil: 20,81 Prozent), womit der Branchenprimus im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Plus von 5,3 Prozent verbucht. Platz zwei geht an Honda 13.428 Einheiten/plus 61,0 Prozent) und dritter ist Kawasaki (8147/plus 5,0 Prozent). In der Rangliste folgen: KTM (7037/plus 29,4 Prozent) und Yamaha (6436/plus 17,0 Prozent), Harley-Davidson (4443/plus 8,3 Prozent) gleichauf mit Ducati (4443/plus 12,7 Prozent), Triumph (4147/plus 1,4 Prozent), Suzuki (3155/plus 19,1 Prozent) und Husqvarna (2105/plus 20,0 Prozent).

Zu den Top Bikes der Motorradklasse zählen: 

  1. BMW R 1250 GS: 5051 Einheiten
  2. Kawasaki Z 900:2447 Einheiten
  3. Honda CB 750 Hornet: 2248 Einheiten
  4. Kawasaki Z 650: 1524 Einheiten)
  5. Honda CB 650 R Neo Sports Cafe: 347 Einheiten
  6. Yamaha MT-07: 1278 Einheiten
  7. Honda CMX 500 Rebel: 1236 Einheiten
  8. Honda CBR 650 R: 1211 Einheiten
  9. BMW F 900 R: 1138 Einheiten) 
  10. Yamaha Ténéré 700: 1047 Einheiten

Als Top Seller bei den Leichtkraftrollern schälten sich nach vier Monaten die Vespa GTS 125 Super (3415 Einheiten), Vespa Primavera 125 (2201) und Honda Forza 125 (1578) heraus.

Bei den Leichtkrafträdern am besten vermarktet wurden im Berichtszeitraum die KTM Duke 125 (1417) vor Yamaha MT-125 (1209) und Honda CB 125 R (1040).

Das Zulassungsranking bei den Kraftrollern führt die Vespa GTS 300 Super (3868 Einheiten) an, vor Honda Forza 350 (663) und Piaggio MP-3 530 Exclusive (390).

Bei den E-Motorrädern (insgesamt 854 Neuzulassungen, plus 1,5 Prozent zum Vorjahr) sieht die Top Five wie folgt aus: 

  1. Zero: 197 Einheiten
  2. Vmoto: 112 Einheiten
  3. KTM: 40 Einheiten
  4. Energica: 26 Einheiten
  5. Tinbot: 20 Einheiten

Bei den E-Kraftrollern ergibt sich folgendes Bild: Seit Jahresbeginn wurden 4573 Stromer neu zugelassen, 29,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum: 

  1. 1.    Horwin: 342 Einheiten
  2. 2.    BMW: 322 Einheiten
  3. 3.    Seat: 166 Einheiten
  4. 4.    Scutum: 148 Einheiten
  5. 5.    Niu: 97 Einheiten

Beliebtestes E-(Leicht-)-Kraftroller-Modell ist BMWs CE-04 (300 Einheiten) vor Horwin SK3 (175) und Horwin EK3 (167). Und bei E-(Leicht-)Krafträdern die Vmoto TC Max (108 Einheiten) vor Zero DS (68) und KTM Freeride E-XC (40).

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