Variable Steuerung – bike & business 5/2022

Foto: Wolfgang Zeyen

Variable Steuerung

Variable Steuerzeiten sind bei Automotoren heute weit verbreitet. Nun kommt diese Technologie vermehrt auch beim Motorrad. Wir erklären, wie die unterschiedlichen Systeme, verbaut zum Beispiel in der Ducati Multistrada oder der BMW R 1250 GS, funktionieren.

So ein Verbrennungsmotor ist im Prinzip solide, aber schlichte Mechanik, im Kern kommt es abseits der heute vielfach verbauten Elektronik immer noch auf das an, was im Brennraum passiert. Bei der Verbrennung des Luft-Kraftstoff-Gemischs entsteht Druck, aus dem über Kolben und Kurbelwelle das Antriebsmoment entsteht. Hier werden also Charakteristik, Laufkultur oder Verbrauch primär bestimmt. Ein wichtiger Faktor für eine effiziente Verbrennung sind beim Viertakter die Steuerzeiten, die durch die Nockenprofile vorgegeben werden und daher zunächst einmal fix sind. Entscheidend für die Art der Leistungsentfaltung beim Viertakter aber ist dabei die sogenannte Ventilüberschneidung. Gemeint ist damit jener Zeitraum, in dem Einlass- und Auslassventil gleichzeitig geöffnet sind. Diese Überschneidung wird in Grad angegeben und kann bei einem Sportmotor Größenordnungen bis um die 60 Grad annehmen. Bei eher tourentauglichen Antrieben findet man häufig auch Überschneidungen in der Gegend von zehn Grad.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der bike & business 5/2022.

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