Was bringen Branchenawards?

Die Zahl der Wettbewerbe in der Motorradszene hat in den vergangenen Jahren mit fast schon inflationären Tendenzen zugenommen. Viele Veranstalter aus den Medien oder von Beratungsunternehmen basteln Rankings, häufig sind auch Sponsoren mit im Spiel. Wie sinnvoll sind solche Wettbewerbe aus Sicht des Händlers oder Branchenplayers, der dann solche Preise abräumt?

Nun, aus Sicht der öffentlichkeitswirksamen Werbewirkung machen diese Awards sicherlich Sinn für die „auserwählten“ Gewinnerbetriebe. Doch wie steht es um die Nachhaltigkeit und die Lernkurve für Betriebe, wenn sie zu dieser Ehrung kommen „wie die Jungfrau zum Kind“, wie mir jüngst ein Motorradhändler berichtete? Mit anderen Worten: Der Kollege wusste also vorher gar nicht, dass er nominiert war.

Aus diesem Grund setzen die beiden »bike & business«-Awards bewusst auf eine andere Strategie. Wer »Bike Woman of the year« oder »Motorradhändler des Jahres« werden möchte, muss sich aktiv bewerben: Ausführliche Fragebogen beantworten, aus seiner Sicht die Vorzüge und Qualitäten des Teams und des eigenen Unternehmens oder seiner Person darstellen und eine fachkundige Jury überzeugen, dass man das Zeug hat, ins Top-Ten-Ranking vorzustoßen – darum geht es dabei! Die Jury ihrerseits überprüft dann wiederum genauestens die eingereichten Unterlagen und checkt die besten Betriebe zusätzlich vor Ort.

Die Bewerber stellen sich gewissermaßen auf den Prüfstand und arbeiten ihre eigenen Stärken heraus, bekommen aber auch mögliche Hinweise auf Schwächen oder Baustellen im eigenen Haus. Wer hier am Ende die Nase vorn hat, zieht einen weitaus größeren Nutzen für die Bestätigung aber auch Verbesserung der eigenen Prozesse als bei Awards, die nur nach „Papierlage“ und dem subjektiven Voting der Veranstalter nebst deren Unterstützern entscheiden.

Und so möchte ich all‘ die zahlreichen tollen Händlerbetriebe in D, A, CH und alle Powerfrauen der Szene animieren, sich noch für einen der beiden »bike & business«-Awards zu bewerben, die es dieses Jahr nach der Corona-Pause endlich wieder gibt. Die Bewerbungsfrist für den Award »Bike Woman of the year« läuft noch bis zum 26. August. Motorrad-, Roller- sowie ATV/Quad/Trike-Händler und Freie Werkstätten können ihren Hut noch bis zum 2. September in den Ring werfen!

Die Powerfrauen der Branche ehren wir am 5. Oktober auf der Intermot in Köln, den »Motorradhändlern des Jahres« bereiten wir im Rahmen der Händlergala auf der Fachtagung »bike & business« am 17. November in Unna die große Bühne.

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bike & business 6/2022

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