Yamaha: Ausbildungswerkstatt der Zukunft in Straubing

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Yamaha: Ausbildungswerkstatt der Zukunft in Straubing

Wertschätzung pur für den Branchennachwuchs und ein kluges Invest in die geschäftliche Zukunft der Marke Yamaha: Country Manager Marcel Driessen und sein Team von Yamaha Motor Deutschland realisieren gemeinsam mit der Josef-von-Fraunhofer-Berufsschule I Straubing das Projekt „Ausbildungswerkstatt der Zukunft“ – und setzen damit nach eigenen Angaben ein „positives Signal für die Jugend nach der tristen Homeschooling-Zeit“. Am 21. Juli wurde das Konzept erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit von der Partie auf dem werbewirksamen Termin der auch überregional bekannten und anerkannten Ausbildungsinstitution waren neben der Schulleiterin Hermine Eckl auch der Fachbereichsleiter Martin Hillmeier. Als Leiter des Projektes Musterwerkstatt fungierte Jürgen Stutz.

In den neu gestalteten Räumlichkeiten der niederbayerischen Ausbildungsstätte finden angehende Zweiradmechatroniker ideale Voraussetzungen für eine praxisnahe Ausbildung zur Spitzenkraft – angefangen bei innovativen Werkstatt-Strukturen über hochmoderne Arbeitsplätze bis hin zu einer motivierenden Lernatmosphäre. Die Fachkräfte von morgen stehen auch bei den Yamaha-Partnern hoch im Kurs. Um sie mit innovativer Technologie von heute vertraut zu machen, erhielt die Berufsschule aktuelle Yamaha-Modelle als Dauerleihgabe. Der komplette Werkstattbereich leuchtet in den Yamaha-Farben und soll inspirieren. Motto der neuen Farbenlehre in Straubing: Graue Theorie war gestern.

Der ehemalige Straubinger Schüler und Absolvent Michael Kellner, inzwischen Geschäftsführer bei MüKe-Bikes in Nördlingen, war nicht ganz unbeteiligt am Zustandekommen des Deals. Der dynamische Jungunternehmer ist Yamaha-Partner und hält große Stücke auf eine eigene professionelle Nachwuchsarbeit. So ist es kein Wunder, dass sich derzeit drei seiner Auszubildenden auf der Straubinger Schule fit für die Zweiradzukunft machen.

Die Kooperation mit der Straubinger Ausbildungsinstitution ist langfristig angelegt. Die Schüler sollen von beginn an Praxiserfahrungen sammeln. In dreieinhalb berufsbegleitenden Lehrjahren werden dem Branchennachwuchs fundierte Fachkenntnisse in Theorie und praktischer Anwendung vermittelt. Die Kooperation beinhaltet auch außerschulische Aktivitäten: Im zweiten Ausbildungsjahr steht unter anderem ein Lehrgang zur Fahrzeugdiagnostik in der Yamaha-Zentrale Neuss auf dem Programm.

Damit nicht genug des Engagements der Marke mit der Stimmgabel: Jedes Jahr sollen verdiente Schüler zu einem Rennwochenende inklusive Boxengassen-Besuch eingeladen werden. Und am Ende der Lehrzeit erhalten die besten fünf Absolventen ein Jobangebot bei einem Yamaha-Partner.

Fazit: So bindet man als Motorradhersteller langfristig den begabten Zweiradnachwuchs an sich.
 

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