Europacup Zweiradberufe - Zwei mal Bronze für Deutschland

Das große Abschlussbild des Europacups der Zweiradberufe 2022 in Den Bosch, Foto: Stephan Maderner

Europacup Zweiradberufe

Zwei mal Bronze für Deutschland

Beim 13. Europacup der Zweiradberufe im niederländischen s-Hertogenbosch nahmen acht Nationen teil, ein neuer Rekord. Neben den Gründungsmitgliedern Deutschland und der Schweiz – Österreich musste coronabedingt pausieren dieses Jahr – schraubten noch die besten Fahrrad- und Motorradmechatroniker der Niederlande, Tschechiens, Polens, Dänemarks und Frankreich um die Krone des Europameistertitels.

Organisiert wurde das wichtige Nachwuchsevent der Zweiradbranche vom Koning Willem I College in Den Bosch, federführend von Ruud Glorius, Mitglied der Gruppe Bike Experts Europe, die für den Europacup verantwortlich zeichnet.

Für die deutsche Delegation zeichnete dieses Jahr erstmalig die Mitteldeutsche Zweirad-Innung unter der Führung von Obermeister Uwe Bönicke und seinem Stellvertreter Martin Behrens verantwortlich. Hauptsponsoren der deutschen Delegation waren der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), die Diamant-Fahrradwerke in Hartmannsdorf und die Handwerkskammer Südthüringen. Vor Ort mit von der Partie war Geschäftsführer Alexander Ladwig, Geschäftsführer vom Bildungscampus BTZ Rohr-Kloster. Die internationale Gruppe der Bike Experts Europe begrüßte die neue deutsche Konstellation der Zusammenarbeit in Sachen Europacup auch für die Zukunft.

Die Schweiz zeigte auch dieses Jahr wieder eine bärenstarke Leistung und holte sich drei der insgesamt sechs Medaillen, darunter zwei erste Plätze und einen zweiten Platz. Europameister der Fachrichtung Motorradtechnik wurde der Schweizer Maxim Hürlimann. In der Fachrichtung Fahrradtechnik holte sich Anthony Hovy Gold. Julian Dietz von Zweiradtechnik Latscha in Konstanz erkämpfte sich den hervorragenden dritten Platz in der Motorradtechnik. Tim Kohlbach von den Diamant Fahrradwerken in Hartmannsdorf gelang das selbe Bravourstück in der Fahrradtechnik. Auch die beiden anderen deutschen Kandidaten, Kevin Wessmann von Motorrad-Center Wessmann in Lingen und Lucas Loos von den Diamant-Fahrradwerken lieferten in dem erlesenen Wettbewerbsfeld eine sehr gute Leistung ab. Insgesamt zeigten nämlich alle 22 Wettkampfteilnehmer ein gutes fachliches Niveau und die Kandidaten lagen punktemäßig relativ eng beieinander.

Die Ergebnisse im einzelnen:
Fachrichtung Motorrad:

  1. Platz Maxim Hürlimann (CH)
  2. Jos Verhoeven (NL)
  3. Julian Dietz (D)
  4. David Bousek (CZ)
  5. Marian Janicek (CZ)
  6. Florian Hartmann (CH)
  7. Jeffrey van den Berg (NL)
  8. Kevin Wessmann (D)
  9. Marcin Pieta (PL)
  10. Milosz Jamroz (PL)

Fachrichtung Fahrrad:

  1. Anthony Hovy (CH)
  2. Beni Burch (CH)
  3. Tim Kohlbach (D)
  4. Gustav Andersen (DK
  5. Jordy Kuijpers (NL)
  6. Lucas Loos (D)
  7. Tomas Svatos (CZ)
  8. Kick van Zuijlen (NL)
  9. Julian Bothmann (DK)
  10. Antione Rodrigues (F)
  11. Anne-Lise Malterre (F)
  12. Radim Klusak (CZ)

Die Schweiz wurde von den Bike Experts Europe beauftragt, den nächsten Europacup der Zweiradberufe auszurichten. Geplant ist es, dass sich die besten Nachwuchsschrauber Europas auf dem Motofestival in Bern treffen, das vom 16. bis 19. Februar 2023 stattfindet. Bereits 2017 fand der Europacup schon einmal auf einer Messe statt, der Swissmoto in Zürich. Das sorgte damals für eine herausragende Zuschauerresonanz. Beste Werbung für den Zweiradnachwuchs!

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