Speedlog

Klasse(n)treffen in der MoFa Lounge mit Bike Fee und Stuntfunk

Trotz leicht steigender Corona-Inzidenzen nehmen meine Geschäftsreisen und persönlichen Businesskontakte in den vergangenen Tagen und Wochen wieder erfreulich zu. Mit dem Freifahrtschein nach doppelter Impfung in der Tasche und der unvermeidlichen FFP2-Maske zur Hand, soll das bitte auch so bleiben! Denn es ist gut, wieder öfters auf der Businesspiste zu sein. Denn draußen auf den Märkten spielt für den rasenden Branchenreporter die Musik. Es sind die Menschen mit ihren verschiedenen Stimmen und Tonlagen und ihre Leidenschaften fürs motorisierte Zweirad, über die es zu berichten gilt.

Wie zum Beispiel über Joachim Schmidt, Inhaber der MoFa Lounge im hohenlohischen Künzelsau. Inmitten der Pandemie hat der umtriebige Unternehmer seine coole Motorradbekleidungs- und Zubehörboutique eröffnet. Doch dann war erst einmal Lockdown-Funkstille für sein mit viel Liebe, Esprit und Charme zusammengestelltes Lädchen. Es ist in den Nebenräumen seines TUI-Reisebüros untergebracht. Zu finden sind dort Marken wie 70`s, Modeka, Marushin, King Kerosin, Queen Kerosin, Holy freedom, 13 1/2 Magazin, Lethal Angel & Lethal ThreaT, Jack’s Inn 54, Roeg, Men of Mayhem, Bikefee, Brandit, Sp Connect.

Am vorletzten Samstag war es dann soweit: Das erste Open House in der noch jungen Unternehmensgeschichte stand auf dem Programm. Den Tag der offenen Tür in der Künzelsauer Keltergasse nutzten auch zwei weitere Branchenplayer. So stellte etwa Maik Vöhringer von Bikefee Motorcycle Equipment aus. Neben dem umfangreichen Pflegemittelangebot der Marke Bike Fee hatte der Pfullinger auch seinen „Helm Guard“ mitgebracht – ein Sack als Safe. Das 42 Liter große Behältnis bietet Platz für zwei Vollvisierhelme oder einen Helm und zusätzlich eine Jacke. Zwischen wasserdichter Außen- und softer Innenhülle sind etwa 18 Meter Stahlseil eingearbeitet, aufschlitzen ist nicht! Mittels Schloss wird der Sack am Motorrad arretiert. Zusammengefaltet ist der Helm Guard nur 35 Zentimeter breit und hat einen Durchmesser von 14 Zentimetern. Ein echt praktisches Produkt. Preis: 179 Euro.

Getroffen habe ich auf dem Open House der MoFa Lounge auch Kevin Funk von Funk Motorräder, begleitet von dessen Vater Uwe. Jene hatten drei sauber aufbereitete Harleys mitgebracht. Funk, bekannt durch seine Stuntfunk-Trial-Shows, betreibt nämlich außerdem die Online-Plattform Motorrad-Ankauf-Sofort. Der geschäftstüchtige Stuntfahrer Funk kauft auch sonst klug ein und vermarktet dann seine ergatterten Schätzchen auf seinen eigenen Veranstaltungen oder auf Events wie diesem in Künzelsau.

Toll, wie sich alle Protagonisten auf Joes Open House „verkauft“ haben und den Kunden wieder richtig Bock auf’s Thema Bike gemacht haben. MoFa-Lounge-Inhaber Joachim Schmidt plant bereits die nächsten inspirierenden Kundenevents. So würde er im nächsten Jahr gerne wieder seinen „12. Hohenlohe Harley Run“ organisieren. Dieses für die Region megawichtige Motorrad-Event fiel bereits im zweiten Jahr hintereinander der Pandemie zum Opfer. Zeit wird's für eine Neuauflage.

Mit einer Live Band klang der gelungene Tag im Kochertal aus. Mit vielen guten Eindrücken und Ideen im Kopf sowie voller positiver Energie schwang ich mich nach den Fachgesprächen wieder auf meine BMW, drückte den Starterknopf und ließ die GS auf der B19 zwischen Künzelsau und Würzburg förmlich nach Hause fliegen. Auf dieser gut 80 Kilometer langen sommerlichen Motorradpartie wurde bereits die Idee für einen meiner nächsten Speedlogs geboren. Arbeitstitel: Ein Bike im Kornfeld.

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bike & business 5/2021

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