Neuzulassungen April 2023: Zahlen besser als die Stimmung

Die GS-Jägerin: Hondas CB 750 Hornet. In den ersten vier Monaten hierzulande 1577 Mal neu zugelassen, Foto: Honda

IVM

Neuzulassungen April 2023: Zahlen besser als die Stimmung

Obwohl sich nach wie vor viele Händler endlich besseres Bikerwetter zum Saisonstart herbeisehnen, kommen vom Markt erstaunlicherweise andere Signale: Dies vermitteln zumindest die robust guten Neuzulassungszahlen in den ersten vier Monaten 2023, wie sie der Industrieverband Motorrad (kurz: IVM) jetzt vorgelegt hat.

Insgesamt wurden laut IVM bis Ende April 2023 78.893 motorisierte Zweiräder neu angemeldet, das sind 9,6 Prozent mehr Fahrzeuge als im gleichen Zeitraum 2022. Der Aufwärtstrend setzte sich bis auf die Kraftroller in allen Fahrzeugklassen fort, wobei die Big Bikes am besten abschnitten. Die Motorräder mit über 125-Kubik bilanzierten von Januar bis April 2023 insgesamt 50.709 Neuzulassungen, ein Plus von 15,8 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum! Die Leichtkraftradklasse legte gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent (10.155 Neuzulassungen) zu. Exakt den gleichen Zuwachs von 1,5 Prozent auf 11.087 Einheiten verzeichneten die 125-Kubik Roller, nur die Roller-Klasse über 125-Kubik musste einen Schrumpf von 7,9 Prozent auf 5914 Neuzulassungen hinnehmen.

Der Löwenanteil des Motorrad-Marktes entfiel auf das Marktsegment Naked-Bike mit 34,41 Prozent, gefolgt auf Platz zwei von der Kategorie Adventure-Bike mit 16,24 Prozent vor Enduro/Supermoto (8,04 Prozent). Auf den weiteren Plätzen landeten City-Classic (7,12 Prozent) und Superbike/Supersportler/Sportler mit 6,95 Prozent.

Das Markenranking bei den Krafträdern führt im Jahr seines 100-jährigen Jubiläums BMW-Motorrad mit 12.165 Einheiten an (Marktanteil: 23,99 Prozent), womit der Branchenprimus im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Plus von 9,3 Prozent verbucht. Platz zwei geht an Honda (8021 Einheiten/plus 38,8 Prozent) und dritter ist Kawasaki (5101/minus 0,8 Prozent). In der Rangliste folgen: KTM (4368/plus 31,6 Prozent) und Yamaha (3892/plus 14,5 Prozent), Harley-Davidson (2829/plus 19,7 Prozent), Ducati (2701/plus 16,8 Prozent), Triumph (2505/minus 2,3 Prozent), Suzuki (1853/plus 24,6 Prozent) und Husqvarna (1346/plus 21,3 Prozent).

Zu den Top Bikes der Motorradklasse zählen: 

  1. BMW R 1250 GS (3531 Einheiten)
  2. Honda CB 750 Hornet (1577 Einheiten)
  3. Kawasaki Z 900 (1428 Einheiten)
  4. Kawasaki Z 650 (893 Einheiten)
  5. BMW F 900 R (860 Einheiten)
  6. Honda CB 650 R Neo Sports Cafe (810 Einheiten)
  7. Yamaha MT-07 (762 Einheiten)
  8. BMW S 1000 RR (747 Einheiten)
  9. Honda CB 650 R (747 Einheiten) und 
  10. Honda CMX 500 Rebel (683 Einheiten)

Als Top Seller bei den Leichtkraftrollern schälten sich nach vier Monaten die Vespa GTS 125 Super (1785 Einheiten), Vespa Primavera 125 (1140) und Honda Forza125 (851) heraus.

Bei den Leichtkrafträdern am besten vermarktet wurden im Berichtszeitraum die KTM Duke 125 (824) vor Honda CB 125 R (648) und Yamaha MT-125 (591).

Das Zulassungsranking bei den Kraftrollern führt die Vespa GTS 300 Super (2204 Einheiten) an, vor Honda Forza 350 (419) und Piaggio MP-3 530 Exclusive (251).

Bei den E-Motorrädern (insgesamt 443 Neuzulassungen, minus 8,5 Prozent zum Vorjahr) sieht die Top Five wie folgt aus: 

  1. Zero: 99 Einheiten
  2. Vmoto: 50 Einheiten
  3. KTM: 27 Einheiten
  4. Energica: 20 Einheiten
  5. Tinbot: 13 Einheiten

Bei den E-Kraftrollern ergibt sich folgendes Bild: Seit Jahresbeginn wurden 2.899 Stromer neu zugelassen, 38,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum: 

  1. BMW CE 04: 212 Einheiten
  2. Horwin SK3: 115 Einheiten
  3. Horwin EK3: 102 Einheiten
  4. Seat Mo: 77 Einheiten
  5. Scutum Silenece S02: 77 Einheiten
  6. Vespa Elettrica: 56 Einheiten
  7. Piaggio 1: 40 Einheiten

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