SYM: Plus machen, ohne Druck und ruinöse Preisaktionen

Alexander Nek, Leiter Marketing & Vertrieb, SYM: „Wir möchten, dass unsere Händler hohe Deckungsbeiträge erzielen und gesunde Unternehmen führen.“ Im Bild der Jet 14 50i Euro 5. Collage: Syburger Verlag GmbH, Foto: SYM

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SYM: Plus machen, ohne Druck und ruinöse Preisaktionen

Der taiwanesische Zweiradproduzent SYM hat wegen der Pandemie und der globalen Lieferkettenprobleme zwei aufregende Jahre hinter sich. Was auf die Marke in der kommenden Saison zukommt, weiß Alexander Nek, Leiter Marketing & Vertrieb, Sanyang Deutschland GmbH (SYM).

„Ich denke, wir blicken alle auf zwei turbulente Jahre mit unerwarteten Erfolgen zurück. Getrübt wurde unser Import durch die exorbitant gestiegenen Frachtpreise und Containerknappheit. Die vergangenen zwei Jahre haben wir aber auch dazu genutzt, unser Händlernetz zu bereinigen und die aktiven 150 Händler zu stärken. Dies vor allem in finanzieller Hinsicht. 

Unsere Konditionen haben wir in vielen Bereichen zum Vorteil unserer Händler angepasst. Wir werden diesen Kurs beibehalten und versuchen auch in diesem Jahr eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten. Wir freuen uns wenn wir unsere Zahlen auch in diesem Jahr steigern können, aber ohne Druck und ruinöse Verkaufsaktionen. Wir sehen in Sonderangeboten immer auch die Annahme seitens des Endkunden, dass unsere Händler mit extrem hohen Margen arbeiten.

Insofern halten wir solche Aktionen für kontraproduktiv. Wir möchten, dass unsere Händler hohe Deckungsbeiträge erzielen und gesunde Unternehmen führen. Wir hoffen natürlich auch das unsere neuen Modelle wie zum Beispiel der Jet 4 RX 50i und der Jet x 125i ABS dazu beitragen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage, ist es äußerst schwer die laufende Saison zu beurteilen. Kriege mögen geführt und gewonnen werden, aber verlieren tun dabei alle. Die Sektoren Wirtschaft, Finanzen und Produktion und ihre Verknüpfungen sind inzwischen unübersichtlich und weit verzweigt. Es bestehen Abhängigkeiten die keinesfalls in ihrer Wirkung auf andere Bereiche unterschätzt werden dürfen. Auch wenn es hart klingen mag und wir sicherlich die aktuellen Geschehnisse verurteilen, müssen wir dennoch unsere Volkswirtschaft am Laufen halten.“

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bike & business 3/2022

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